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Der BaPsy-DGPs

Der Studieneignungstest Bachelor-Psychologie der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (BaPsy-DGPs) ist der offizielle Studieneignungstest für den Bachelor-Studiengang Psychologie an deutschen Hochschulen. Der Test wird von der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) in Kooperation mit der TransMIT GmbH durchgeführt. Er soll als ergänzende Komponente zum NC die Fähigkeiten der Bewerber prüfen, um einem größeren Teil der Schüler eine Chance auf das Psychologiestudium zu ermöglichen.

Zugelassen für den BaPsy sind alle Personen, die eine allgemeine, besondere oder fachgebundene Hochschulzugangsberechtigung besitzen und Schülerinnen und Schüler der Vorabiturklassen.

Der BaPsy wird zweimal im Jahr angeboten, kann aber erst nach 22 Monaten wiederholt werden. Der Test findet ausschließlich in Präsenz an verschiedenen Standorten in Deutschland statt und die Teilnahmegebühr beträgt 100 €.

Aktuell haben schon 43 Hochschulen den BaPsy als Kriterium für das Zulassungsverfahren aufgenommen.

Diese Angaben können sich natürlich ändern. Daher empfehlen wir Dir regelmäßig auf unserer Website vorbeizuschauen und unserer Community beizutreten. Dort bekommst Du nicht nur auf jede Frage eine Antwort, sondern erhältst auch alle wichtigen Neuigkeiten rund um den BaPsy und das Psychologiestudium.

Wieso gibt es den BaPsy?

Der BaPsy ist ein relativ neues Konzept, das es in der Form in 2026 erst im vierten Jahr in Folge gibt. Zwar gab es einen Vorgänger zum BaPsy, den STAV-Psych, der aber auch nur für kurze Zeit in bestimmten Regionen angeboten wurde.

Während es für das Medizinstudium schon seit einiger Zeit den TMS gibt -- ebenfalls einen Eignungstest ergänzend zum NC, war das Psychologiestudium bisher nur über einen NC zugänglich, der üblicherweise nahe bei 1,0 lag. Der BaPsy soll aber nicht nur das Psychologiestudium für mehr Menschen zugänglich machen und die Platzvergabe gerechter gestalten, sondern auch zu einer geringeren Abbrecherquote führen. Der BaPsy prüft Testteilnehmer auf Kompetenzen, die essenziell für ein erfolgreiches Studium im Bereich Psychologie sind, da ein Abitur mit Bestnoten nicht impliziert, dass man auch das Psychologiestudium problemlos absolvieren kann.

Gewichtung

Die Gewichtung des BaPsy ist bei den teilnehmenden Hochschulen unterschiedlich. Bei dem Auswahlverfahren werden die Abiturnote, das BaPsy Ergebnis und meistens auch sogenannte Zusatzleistungen berücksichtigt. Als Zusatzleistungen zählen unter anderem Praktika, Freiwilligendienste und Ausbildungen. Die drei Komponenten werden unterschiedlich gewichtet, wobei das Abitur vergleichsweise immer noch sehr stark in die Gesamtbeurteilung einfließt. Die Zusatzleistungen werden meistens nur sehr gering gewichtet. Die Gewichtung des BaPsy im Auswahlverfahren reicht von 25 % bis hin zu 50 %. Es gibt auch einige wenige Hochschulen, die einen Teil der Studienplätze nur nach dem Kriterium des BaPsy-Ergebnisses -- ungeachtet der Abiturnote -- vergeben. Dazu zählen zum Beispiel die Universität des Saarlandes und die Universität Leipzig. Es hat also jeder die Chance durch herausragende Leistungen beim BaPsy, einen Studienplatz zu ergattern. Für gewöhnlich ist es allerdings so, dass zusammen mit Deinen Zusatzleistungen eine Gesamtpunktzahl berechnet wird. Anhand dieser Punktzahl wird eine Rangliste unter allen Bewerbern erstellt und nur die Besten erhalten einen Studienplatz. Wenn Du wissen möchtest, wie gut Du ungefähr abschneiden müsstest, um einen Studienplatz bei einer bestimmten Universität zu ergattern, kannst Du Dir gerne den BaPsy-Rechner auf unserer Webseite anschauen. Die Daten zu den aktuellen Zulassungen des letzten Wintersemesters können jedoch erst im Frühjahr aktualisiert werden, da die Zulassungsdaten verzögert veröffentlicht werden.

Die Testleistung beim BaPsy wird in Form von zwei Kennwerten angegeben. Zum einen der Prozentrang, welcher angibt wie Du relativ zu allen Testergebnissen in diesem Durchgang abgeschnitten hast; und zum anderen der Standardwert, bei dem die Rohpunkte gemäß der Z-Standardisierung umgerechnet werden. Dadurch werden die Punktzahlen aller Teilnehmer an eine Normalverteilung mit einem Mittelwert von 100 und einer Standardabweichung von 10 angeglichen, sodass die Ergebnisse aller Testteilnehmer vergleichbar sind. Der Prozentrang gibt hingegen nur an, wie viel Prozent der Testteilnehmer desselben Durchgangs ein gleiches oder schlechteres Testergebnis hatten.

Mit jedem Jahr bereiten sich immer mehr Teilnehmer intensiv auf den BaPsy vor. Da der Test relativ bewertet wird, wird es zunehmend kompetitiver, sodass der nötige Aufwand für ein gutes Ergebnis stetig größer wird.